Changelog

Neuigkeiten & Weiterentwicklung

Equira wird laufend weiterentwickelt — entlang der EU-Entgelttransparenzrichtlinie 2023/970 und der ÍST-85-Zertifizierung. Hier dokumentieren wir die wichtigsten Verbesserungen, kurz und verständlich.

Stellenbewertung: Säulen-Gewichtung anpassbar + beschreibende Unterkriterien

Die vier Genfer-Säulen (Wissen, Denken, Verantwortung, Belastung) bleiben fest, aber ihre Gewichtung lässt sich jetzt je Firma anpassen — die Summe bleibt 1000, sodass Punktbänder und Vergleichbarkeit erhalten bleiben. Zusätzlich lassen sich je Säule beschreibende Unterkriterien hinterlegen (z. B. Ausbildung, Erfahrung, Fachbreite), um Verfahren wie Hay, IPE, gradar oder Tarifmodelle abzubilden — mit Hinweis auf geschlechtsneutrale Gestaltung. Die Bewertung, die KI-Vorschläge und die Plausibilitätsprüfung rechnen automatisch mit der eingestellten Gewichtung.

Periodenabschluss vereinfacht: ein Klick für alle offenen Perioden

Der Abschluss läuft jetzt über einen einzigen, klaren Schritt: „Alle offenen Perioden abschließen" versiegelt sämtliche offenen (vergangenen) Perioden auf einmal — in zeitlicher Reihenfolge, älteste zuerst. Der frühere separate Monats- und Jahres-Abschluss entfällt. Perioden lassen sich nur noch lückenlos in zeitlicher Reihenfolge schließen (kein abgeschlossenes 2025 bei noch offenem 2024). Die Seite „Revisionssicherheit" zeigt die Zahl der offenen Perioden und die älteste offene an.

Gemeinsame Entgeltbewertung im Menü + Progressionskriterien bei der Begründung

Die Gemeinsame Entgeltbewertung (Art. 10) ist jetzt ein eigener Menüpunkt unter Compliance und damit direkt auffindbar. Beim Dokumentieren der Ursachenanalyse lassen sich die hinterlegten Progressionskriterien einblenden und per Klick in die Begründung übernehmen — so dockt die Begründung sauber an die objektiven, dokumentierten Kriterien an.

Monetäre Brücke: Progressionskriterien ↔ objektive Bereinigungsgrößen

Jedes Progressionskriterium lässt sich jetzt einer objektiven Bereinigungsgröße zuordnen (Betriebszugehörigkeit, Alter oder Bildung/Qualifikation) — also genau den Kontrollvariablen, die die bereinigte Lücke rechnerisch erklären. Die Entgeltanalyse zeigt neu eine Übersicht, welche aktiv bereinigten Größen durch dokumentierte Kriterien belegt sind und wo noch ein Beleg fehlt. So wird sichtbar, ob die qualitative Dokumentation (Art. 7) und die quantitative Bereinigung zusammenpassen — wichtig, wenn eine ungeklärte Lücke mit objektiven Kriterien begründet werden muss.

Entgeltbestandteile: Muster-CSV, vollständige Beispieldaten & ruhigere Tabelle

Für den Import der Entgeltbestandteile steht jetzt eine Muster-CSV mit allen Entgeltarten zum Download bereit. Die Beispieldaten befüllen durchgängig alle neun Standard-Entgeltarten (u. a. Provision, Überstunden, Sonderzahlung, Jobticket, betriebliche Altersvorsorge), sodass die getrennte Auswertung (Art. 9) für jede Art Werte zeigt. Zudem „springt" die Erfassungstabelle beim Tippen nicht mehr um eine Zeile.

Marktwert-Planspiel: schöner Ausdruck

Der Report des Marktwert-Planspiels druckt jetzt im sauberen A4-Layout mit Briefkopf, Datum und Fußzeile — ideal zum Ablegen oder Beilegen.

Recruiting: Stellenanzeige als PDF + vollständige Stellenbeschreibungen

Zu jeder Stellenausschreibung lässt sich jetzt eine fertige, druckbare Stellenanzeige als PDF erzeugen — inklusive des veröffentlichten Gehaltsbandes (Art. 5 EU-Richtlinie) und der ausführlichen Stellenbeschreibung. Die Beispieldaten enthalten nun durchgängig verknüpfte Stellenbeschreibungen.

Stellenbewertung: übersichtliches Bewertungsraster als Karteikarten

Das Bewertungsraster (Genfer Schema) zeigt die vier Kriterien — Wissen/Können, Denken, Verantwortung, Belastung — jetzt als Karteikarten zur Auswahl. Statt einer langen Liste sieht man nur die Stufen des gewählten Kriteriums — deutlich übersichtlicher, mit Hinweis auf angepasste Stufentexte.

Beförderungen: Details aufklappen und bearbeiten

Beförderungen lassen sich jetzt direkt in der Liste aufklappen — mit Begründung, interner Notiz, Zielband und Personalnummer. Einträge können nachträglich bearbeitet (Datum, Zielposition, Gehalt, Begründung, Notiz) oder entfernt werden; die Band-Abweichung wird dabei automatisch neu berechnet und jede Änderung revisionssicher protokolliert.

Audit-Kette: jederzeit druckbares Integritätszertifikat + Jahresabschluss

Auf der Seite „Audit-Kette prüfen" lässt sich jetzt mit einem Klick ein druckbares Integritätszertifikat erzeugen — es belegt den unversehrten, lückenlosen Stand der revisionssicheren Protokollkette samt versiegelter Perioden und Prüfsummen. Neu ist außerdem der Jahresabschluss: Ein ganzes Jahr wird in einem Schritt unveränderlich versiegelt (alle Monate mit Gehaltsdaten), mit deutlichem Warnhinweis und Sicherheitsabfrage vorab.

Entgeltbericht (Art. 9) vollständig: Median-Lücke & Empfängeranteile

Die getrennte Auswertung der Entgeltbestandteile weist jetzt auch die Median-Lücke aus (Grundgehalt, Gesamtvergütung, variable Vergütung und Sachbezüge) sowie den Anteil der Männer bzw. Frauen, die variable Vergütung oder Sachbezüge erhalten. Damit sind alle Pflichtkennzahlen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie nach Art. 9 abgedeckt (Mittelwert- und Median-Lücke, Empfängeranteile, Quartile, Lücke je Kategorie) — in der Auswertung und im Managementbericht.

Warnung bei offen gehaltenen Perioden + Abschlussprotokoll

Equira warnt jetzt aktiv, wenn eine Periode zu lange unversiegelt bleibt: im Dashboard als Hinweis, zusätzlich als Aufgabe und — revisionssicher protokolliert — als Erinnerung. Die Schwelle (Standard 45 Tage) ist je Firma in den Einstellungen wählbar. Hintergrund: Ein zeitnaher, unveränderlicher Abschluss stärkt die Beweisführung (Beweislast liegt beim Arbeitgeber, Art. 18 EU-Richtlinie). Für jede abgeschlossene Periode lässt sich außerdem ein druckbares Abschlussprotokoll mit Prüfsumme (SHA-256), Abschlussdatum, verantwortlicher Person und Unterschriftsfeld erzeugen.

Periodenabschluss mit namentlicher Freigabe

Beim Abschließen einer Periode (Monat oder Jahr) gibt die autorisierte Person den Abschluss jetzt im eigenen Namen frei: Name und Funktion werden erfasst, bestätigt und in einen eigenen Abschluss-Fingerabdruck (SHA-256) eingebunden — jede nachträgliche Änderung an „wer/wann/was" bräche diese Prüfsumme. Das Abschlussprotokoll weist die Freigabe samt Fingerabdruck aus; das Unterschriftsfeld für die physische Unterschrift bleibt erhalten.

Alle Fristen an einem Ort: Maßnahmen & Entgeltbewertung in der Aufgabenliste

Geplante Korrekturmaßnahmen (zu Nichtkonformitäten) und die Fristen der Gemeinsamen Entgeltbewertung (Art. 10) erscheinen jetzt automatisch in der zentralen Aufgabenliste — mit eigener Kategorie, im Dashboard und in den Terminerinnerungen. Wird die Maßnahme bzw. Bewertung erledigt, schließt sich die Aufgabe automatisch; ändert sich die Frist, wird die Aufgabe nachgezogen. So geht keine Frist mehr unter, ohne dass irgendwo doppelt gepflegt werden muss.

Gemeinsame Entgeltbewertung: Löschen möglich

Einträge der Gemeinsamen Entgeltbewertung (Art. 10) lassen sich jetzt auch löschen; die zugehörige Aufgabe wird dabei automatisch entfernt und die Aktion revisionssicher protokolliert.

Progressionsregeln: druckbarer Regelbericht + jährliche Erinnerung

Die geltenden Progressionsregeln lassen sich als druckbarer Regelbericht ausgeben — ideal, um sie zum Jahresanfang in der Personal-/Lohnsoftware umzusetzen. Dazu gibt es eine neue jährliche Aufgabe, die rechtzeitig daran erinnert.

Progressionskriterien: quantifizierte Regeln, Gegenrechnung & KI-Einschätzung

Progressionskriterien können jetzt eine konkrete Regel tragen (z. B. +0,8 % pro Jahr Betriebszugehörigkeit, mit Deckel und Bezug auf Grundgehalt oder Bandmitte). Die Entgeltanalyse rechnet den erklärten Effekt dieser Regeln gegen die beobachtete Lücke (erwarteter Aufschlag aus Erfahrung/Alter vs. tatsächlich) und weist den verbleibenden, ungeklärten Anteil aus — ausdrücklich als Mechanismus-Dokumentation, nicht als Rechtfertigung. Neu ist außerdem eine experimentelle KI-Einschätzung der Kriterien (Objektivität, Geschlechtsneutralität, Risiken indirekter Diskriminierung) — ohne Rechtsberatung.

Automatische Abmeldung je Firma einstellbar

Die automatische Abmeldung bei Inaktivität lässt sich jetzt pro Firma in den Einstellungen festlegen (0–120 Minuten, 0 = deaktiviert). Standard bleiben 30 Minuten mit Zwei-Minuten-Vorwarnung und „Angemeldet bleiben"-Knopf. Nach einer automatischen Abmeldung weist die Anmeldeseite freundlich auf den Grund hin.

Entgeltbestandteile: Katalog für variable Vergütung & Sachbezüge

Neben dem Grundgehalt lassen sich jetzt weitere Entgeltbestandteile verwalten — variable Vergütung (Bonus, Provision, Zulagen) und Sachbezüge wie Firmenwagen. Je Bestandteil wird festgelegt, wie er bewertet wird (tatsächliche Kosten, pauschal oder vereinbart) und ob er in die unbereinigte bzw. bereinigte Lücke sowie in den getrennten Ausweis nach EU-Richtlinie Art. 9 einfließt. Ein Standard-Katalog ist vorbelegt und je Firma anpassbar; alle Änderungen werden revisionssicher protokolliert.

Entgeltbestandteile je Mitarbeiter erfassen — mit Konsistenzprüfung

Entgeltbestandteile lassen sich jetzt je Mitarbeiter und Periode erfassen. Das System prüft automatisch, ob Grundgehalt plus die erfassten Bestandteile dem gespeicherten Gesamtbrutto entsprechen, und weist Abweichungen deutlich aus — so bleiben die Entgeltdaten in sich stimmig und nachvollziehbar.

Entgeltbestandteile per CSV importieren

Entgeltbestandteile lassen sich jetzt bequem per CSV einspielen (Personalnummer, Periode, Entgeltart, Betrag). Die Entgeltart wird automatisch über Name oder Schlüssel dem Firmen-Katalog zugeordnet; das Ergebnis zeigt neu angelegte, aktualisierte und übersprungene Zeilen mit klaren Hinweisen. So lassen sich auch viele Mitarbeitende in einem Schritt pflegen.

Getrennte Auswertung der Entgeltbestandteile (EU-Richtlinie Art. 9)

Neben der regulären Entgeltanalyse gibt es jetzt eine eigene Auswertung der Entgeltbestandteile: der geschlechtsbezogene Durchschnitt und die Lücke werden getrennt je Bestandteil (z. B. Bonus, Firmenwagen) sowie für die Gesamtvergütung, die variable Vergütung und die Sachbezüge ausgewiesen — wie es Art. 9 der EU-Entgelttransparenzrichtlinie für ergänzende und variable Bestandteile verlangt. Zum Schutz Einzelner werden Werte erst ab der eingestellten Mindestgruppengröße angezeigt.

Bewertungs-Regelwerk für Entgeltbestandteile (versioniert)

Firmen können jetzt verbindlich dokumentieren, wie die einzelnen Entgeltbestandteile bewertet werden — etwa Firmenwagen, Boni oder Zulagen. Jede Speicherung erzeugt eine neue, unveränderliche Version mit Datum und Verfasser; ältere Versionen bleiben erhalten. So liegt für Audit und Zertifizierung ein lückenloser, nachvollziehbarer Nachweis der Bewertungsgrundsätze vor.

Auskunft nach Entgeltbestandteilen (EU-Richtlinie Art. 7)

Bei Auskunftsanfragen wird der Vergleichswert jetzt zusätzlich je Entgeltbestandteil ausgewiesen: Für die Vergleichsgruppe erscheint der Median je Bestandteil (z. B. Bonus, Zulagen) insgesamt sowie getrennt nach Geschlecht. Das erfüllt das Auskunftsrecht nach Art. 7 der EU-Entgelttransparenzrichtlinie, das sich ausdrücklich auf das Entgelt nach Bestandteilen bezieht. Datenschutz: Werte erscheinen erst ab der eingestellten Mindestgruppengröße.

Sachbezüge automatisch bewerten (z. B. Firmenwagen 1-%-Regel)

Für pauschal bewertete Sachbezüge lässt sich jetzt im Katalog ein Satz hinterlegen (z. B. 1 % für Firmenwagen). Bei der Erfassung gibt man dann nur noch die Bemessungsgrundlage ein (etwa den Bruttolistenpreis) — der geldwerte Vorteil wird automatisch berechnet. Das spart Tipparbeit und macht die Bewertung einheitlich und nachvollziehbar.

Progressionskriterien bearbeiten

Progressionskriterien lassen sich jetzt auch nachträglich bearbeiten (bisher nur anlegen und löschen) — Titel, Kategorie, Geltungsbereich und Beschreibung. Änderungen werden revisionssicher mit altem und neuem Stand protokolliert.

Entgeltbestandteile: Auswertung & Auskunft jetzt teilzeitgerecht (FTE)

Die getrennte Auswertung der Entgeltbestandteile (Art. 9) und die Auskunft nach Bestandteilen (Art. 7) rechnen die Werte jetzt auf Vollzeit um (FTE-normiert) — wie beim Grundgehalt. Dadurch sind Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte fair vergleichbar und die Zahlen konsistent zur übrigen Entgeltanalyse.

Managementbericht: Entgeltbestandteile (Art. 9) + Bewertungs-Regelwerk

Der Managementbewertungs-Bericht enthält jetzt einen eigenen Abschnitt zu den Entgeltbestandteilen: geschlechtsbezogene Durchschnitte und Lücke getrennt nach Bestandteilen sowie als Gesamtvergütung, variable Vergütung und Sachbezüge (EU-Richtlinie Art. 9, FTE-normiert), samt Angabe der aktuell gültigen Version des Bewertungs-Regelwerks. Damit ist die Dokumentation je Periode vollständig und revisionssicher.

Entgeltanalyse: bereinigte Lücke auch inkl. Entgeltbestandteile

Die Entgeltanalyse zeigt jetzt zusätzlich die bereinigte Lücke auf Basis der Gesamtvergütung (Grundgehalt + einbezogene Entgeltbestandteile, FTE-normiert, gleiche Kontrollvariablen) — als eigene Kennzahl neben der bisherigen. Die bestehenden Werte und die Nichtkonformitäts-Prüfung bleiben unverändert auf dem Grundgehalt.

Live-Support: Bildschirm mit Einwilligung mitsehen — ohne Fernwartungsprogramm

Support kann sich jetzt aus der Mandantenverwaltung heraus die Aktionen eines Nutzers live ansehen — ganz ohne zusätzliches Fernwartungsprogramm. Der Nutzer muss aktiv einwilligen: Er sieht eine Anfrage und erlaubt das Mitsehen per Klick; während der Sitzung weist ein deutlich sichtbares Banner „Support sieht gerade live zu" darauf hin, und der Nutzer kann jederzeit beenden. Übertragen wird ausschließlich die Web-Anwendung (kein Bildschirm-/Dateizugriff); Eingabefelder werden maskiert und sichtbare Geld-/Gehaltsbeträge automatisch geschwärzt. Das Einwilligungs-Banner ist mehrsprachig. Datenschutzfreundlich und jederzeit abbrechbar.

Live-Support erweitert: Anfrage durch Mandanten, Service-Status, Killswitch & Wartungssperre

Mandanten-Nutzer können Live-Support jetzt selbst anfragen (Button überall) — die Anfrage erscheint beim Support in einer Liste und wird dort übernommen, auch wenn gerade niemand erreichbar war. Beim Mitschnitt werden nur Personalnummern teil-anonymisiert (die ersten beiden Ziffern bleiben zur Zuordnung sichtbar), Beträge bleiben lesbar. Neu für Administratoren: ein „Service-Status"-Hinweis (ein Satz, allen Mandanten oben eingeblendet), ein global einstellbares Auto-Timeout für Support-Sitzungen, eine Wartungs-/Anmeldesperre (nur Administratoren bleiben angemeldet) ein Mandanten-Killswitch, der die Verbindung eines Mandanten sofort trennt (alle Nutzer abmelden + Anmeldung sperren); zudem lassen sich die KI-Funktionen je Mandant durch den lokalen Administrator vollständig ein- oder ausschalten.

Ausfallsicherheit: automatische Störungsseite

Falls der Dienst einmal nicht erreichbar ist, erscheint jetzt automatisch eine freundliche Störungsseite (klassisches Testbild) statt einer technischen Fehlermeldung — mit automatischer Wiederverbindung, sobald der Dienst zurück ist.

Automatischer Sitzungs-Timeout nach 30 Minuten Inaktivität

Zum Schutz sensibler Vergütungsdaten wird die Sitzung jetzt nach 30 Minuten Inaktivität automatisch beendet. Zwei Minuten vor dem Ablauf erscheint ein Hinweisdialog mit Countdown — ein Klick auf „Angemeldet bleiben" verlängert die Sitzung sofort. So bleiben eure Gehaltsdaten auch bei unbeaufsichtigten Geräten geschützt.

Recruiting neu strukturiert: Anzeige → Gespräche → Einstellungen

Das Recruiting bildet jetzt den echten Ablauf ab: Eine Stellenanzeige bündelt beliebig viele Bewerbungsgespräche und eine oder mehrere Einstellungen (1:n:n) statt eines flachen Einzeleintrags. Die Anzeige liefert Titel, Jobklasse und offizielles Band (Art. 5 EU-RL); je Einstellung wird die Abweichung vom Band geprüft und markiert. Übersicht als Anzeigen-Liste, Details mit Unterlisten für Gespräche und Einstellungen.

Recruiting: Bänder klar getrennt, Markt-Check, Anzeigen-Dateien

Die Stellenanzeige unterscheidet jetzt sauber zwischen dem durch die Firmen-Jobklasse vorgegebenen Band (nicht änderbar) und dem öffentlich in der Anzeige kommunizierten Band; weicht das kommunizierte Band ab, erscheint beim Speichern ein deutlicher Hinweis (mögliche Nichtkonformität). Das dem Bewerber mitgeteilte Band und das vereinbarte Grundgehalt werden je Bewerbungsgespräch erfasst. Kandidaten-Referenzen werden automatisch als eindeutige Nummer vergeben und wandern bis zur Einstellung (Verknüpfung über die Personalnummer). Einstellungen sind als dokumentiertes Ergebnis nicht mehr löschbar, Anzeigen lassen sich archivieren. Neu außerdem: zu jeder Anzeige lassen sich eine oder mehrere Anzeigendateien (PDF/Bild/HTML) als Nachweis hinterlegen, und ein experimenteller KI-Markt-Check beurteilt rein recherchierend, ob das Jobklassen-Band am Markt wettbewerbsfähig ist (mit Auflistung der verwendeten Kriterien).

Recruiting: Anzeige veröffentlicht das Jobklassen-Band

Vereinfachung im Entwurf einer Stellenanzeige: Statt eines separaten, frei editierbaren „Anzeigen-Bands" wird jetzt durchgängig das durch die Firmen-Jobklasse vorgegebene Band als das in der Anzeige veröffentlichte Band genutzt (Art. 5 EU-RL). Das vermeidet doppelte, voneinander abweichende Felder. Die rechtlich entscheidende Bandabweichung wird weiterhin und genau dort geprüft, wo sie zählt: beim konkreten Gehaltsangebot je Einstellung.

Recruiting: Stellenbeschreibung in der Anzeige + KI-Markt-Check auch ohne Text

Die ausführliche Stellenbeschreibung gehört zur bewerteten Stelle und erscheint jetzt direkt in der Stellenanzeige (im Entwurf und in der Detailansicht) – fehlt sie, weist ein Hinweis auf die Pflege unter Stellenbewertung hin. Der KI-Markt-Check funktioniert nun auch ohne Freitext: Schätzung allein aus Stellenbezeichnung und interner Einstufung (Jobklasse/Genfer-Punkte) ist möglich; eine Beschreibung ist optional. Die KI-Antwort nennt jetzt zusätzlich die „Basis der Anfrage" – also worauf die Schätzung tatsächlich beruht (Titel, Einstufung, ob eine Freitext-Beschreibung vorlag, herangezogene Region).

Recruiting: Bewerber-Status (ablehnen/Shortlist/Portfolio) + interne Ausschreibung

Bewerbungsgespräche lassen sich jetzt direkt steuern: Bewerber:innen ablehnen, in eine Shortlist mit Rang setzen oder „im Portfolio halten" (für andere Stellen im Unternehmen vormerken). Der Status und der Rang sind je Gespräch in einem Klick änderbar und farblich gekennzeichnet. Stellenanzeigen können außerdem als „interne Ausschreibung" markiert werden – sichtbar als Hinweis-Badge in der Liste und in der Detailansicht.

KI-Markt-Check: Regionalfaktor wird ausgewiesen

Der experimentelle KI-Markt-Check dokumentiert jetzt nachvollziehbar, ob und wie ein Regionalfaktor berücksichtigt wurde: Höhe des Faktors, Quelle (in der Stellenbeschreibung erkannte Region oder Firmeneinstellung) bzw. ein klarer Hinweis, wenn kein Regionalbezug erkannt wurde – samt dem regional angepassten Jobklassen-Band. Der Faktor erscheint zusätzlich in der „Basis der Anfrage".

Recruiting: Gespräche phasengesteuert + Band-Vorbelegung mit Abweichungswarnung

Bewerbungsgespräche lassen sich jetzt erst ab Phase „Ausgeschrieben" anlegen und nicht mehr, sobald die Anzeige abgeschlossen ist (besetzt/abgelehnt/zurückgezogen) – im Entwurf ebenfalls noch nicht. Das dem Bewerber mitgeteilte Band wird automatisch aus dem Jobklassen-Band vorbelegt. Wird es geändert, erscheint sofort eine Warnung zu möglichen Nichtkonformitäten (Art. 5): Es ist dann eine erste Begründung erforderlich, oder die Abweichung kann mit einem Klick auf das Jobklassen-Band zurückgesetzt werden. Die Begründung wird beim Gespräch dokumentiert.

Neu: Marktwert-Planspiel unter „Stellen & Bewertung"

Ein neuer Menüpunkt „Marktwert-Planspiel" erlaubt es, eine Stelle über einen geführten Fragebogen (Qualifikation, Erfahrung, Denkanforderung, Verantwortung, Belastung, Standort) und optional einen Beschreibungstext zu qualifizieren. Die KI ordnet sie analytisch nach dem Genfer Schema ein, schätzt ein marktübliches Gehaltsband (inkl. Regionalfaktor) und setzt sie in Bezug zu euren bestehenden Entgeltgruppen – mit Erklärung und Quellenangaben. Das Ergebnis ist ein Report mit Datum, der sich als PDF drucken lässt. Reines Planspiel: unabhängig vom übrigen Recruiting und ohne dass etwas gespeichert wird.

Recruiting: klarere Status/Rang-Beschriftung + Kommentare bei Ablehnung und Einstellung

In den Bewerbungsgesprächen sind Status und Rang jetzt klar beschriftet („Status" mit Erläuterung „weiter im Verfahren", „Rang" als Shortlist-Platz 1 = beste:r). Bei einer Ablehnung oder beim Status „im Portfolio halten" lässt sich direkt ein Kommentar bzw. Ablehnungsgrund erfassen. Der Abschnitt „Einstellungen" heißt jetzt „Eingestellte Bewerber"; beim Eintragen einer Einstellung kann ebenfalls ein Kommentar bzw. eine Begründung hinterlegt werden, der/die in der Übersicht angezeigt wird.

Recruiting: aktuelle Stellenbesetzung (m/w/d) mit Gehalt im Anzeigen-Detail

Die Detailseite einer Stellenanzeige zeigt jetzt informativ die aktuelle Besetzung der verknüpften Stelle: Kopfzahl aufgeteilt nach m/w/d (in den festen Geschlechterfarben hellblau/rosa/lila) samt durchschnittlichem Monats-FTE-Gehalt und Gehaltsspanne je Gruppe. Das liefert beim Besetzen einer Stelle direkt den Entgelt-Kontext für faire Einstiegs- und Angebotsbänder.

Bewerbungsmappe: Deckblatt mit QR-Code; Marktwert-Planspiel zeigt Gruppen-Besetzung

Zu jedem Bewerbungsgespräch lässt sich jetzt ein druckfertiges Deckblatt für die Bewerbungsmappe erzeugen — mit pseudonymer Kandidaten-Referenz, Eckdaten (Stelle, Datum, Status, Rang) und einem QR-Code, der auf die zugehörige Stellenanzeige verweist. Bewusst ohne personenbezogene Daten. Zusätzlich zeigt das Marktwert-Planspiel jetzt auch die aktuelle Besetzung der getroffenen Entgeltgruppe nach m/w/d (Kopfzahl + Ø-Gehalt und Spanne, feste Geschlechterfarben) — analog zur Anzeigen-Detailseite.

Marktwert-Planspiel: KI erklärt Band-Abweichung vom Markt

Im Gehaltsbänder-Kasten des Marktwert-Planspiels gibt es jetzt eine experimentelle KI-Funktion „Warum weicht unser Band vom Marktüblichen ab?". Sie ordnet sachlich und ergebnisoffen mögliche Gründe ein (z.B. Tarifbindung/interne Entgeltordnung, analytische Gleichwertigkeit, Region, Branche, Senioritätsmix, bewusste Marktpositionierung, Unsicherheit der Schätzung). Reine Einordnung auf Basis des KI-Trainingswissens — nichts wird gespeichert.

Marktwert-Planspiel: übliche Aufgaben + Arbeitsmarktlage im Report

Der Report des Marktwert-Planspiels nennt jetzt zusätzlich die üblicherweise mit der Stelle verbundenen Aufgaben sowie eine kurze Einschätzung der Arbeitsmarktlage (Bewerberlage, Engpass-/Mangelberuf, ungefähre Besetzungsschwierigkeit). Ergebnisoffene KI-Einordnung auf Basis des Trainingswissens — kein Live-Marktzugriff, nichts wird gespeichert.

Marktwert-Planspiel: Hinweis „nur erforderliche Qualifikation"

Das Marktwert-Planspiel weist jetzt deutlich darauf hin, immer nur die zwingend notwendige Qualifikation anzugeben: Bewertet wird die Stelle, nicht der/die Arbeitnehmer:in — Überqualifikation ist kein Grund für ein höheres Gehalt. Das Eingabefeld heißt entsprechend „Zwingend erforderliche Qualifikation", und die KI bewertet ausdrücklich die erforderliche Anforderung der Stelle (keine Überqualifikation).

Marktwert-Planspiel: KI-Punktbewertung vs. HR-Stellenbewertung

Der Report stellt jetzt die analytische Punktbewertung der KI den von HR bewerteten Stellen derselben Entgeltgruppe gegenüber: KI-Punkte, Bewertungsrahmen der Gruppe (innerhalb/außerhalb) sowie Anzahl, Durchschnitt und Spanne der HR-bewerteten Stellen — mit einer kurzen Einordnung, ob die KI höher, niedriger oder deckungsgleich liegt.

Sicherheit: NSFW-Schranke vor jeder KI-Übergabe

Alle KI-Funktionen mit Freitext-Eingabe (Markt-Check, Marktwert-Planspiel inkl. Erklärungen, Stellen-/Gehaltsschätzung, Maßnahmen- und Auskunfts-Entwürfe) prüfen die Eingabe jetzt serverseitig: Enthält sie eindeutig unzulässige (NSFW-/explizite) Inhalte, wird sie blockiert und gar nicht erst an die KI übergeben — mit klarer Hinweismeldung.

Marktwert-Planspiel nutzt dieselben Genfer-Kriterien wie die Stellenbewertung

Die Eingabe im Marktwert-Planspiel folgt jetzt exakt der analytischen Stellenbewertung: dieselben vier Genfer-Kriterien (Können/Wissen, Denken, Verantwortung, Belastung) mit denselben fünf Stufen und Stufentexten. Statt frei erfundener Felder wählt man je Kriterium die zutreffende Stufe; die KI vergibt die Punkte konsistent zur gewählten Stufe. Das macht das Planspiel methodisch deckungsgleich mit der internen Bewertung.

Marktwert-Planspiel: Kriterien per KI vorbesetzen

Der Beschreibungstext steht jetzt direkt unter der Stellenbezeichnung. Neuer Button „Kriterien per KI vorbesetzen": die KI schlägt je Genfer-Kriterium eine passende Stufe vor und übernimmt sie ins Formular (jederzeit überschreibbar). Das funktioniert bereits allein mit der Stellenbezeichnung; eine zusätzliche Beschreibung verfeinert den Vorschlag. Experimentell, ohne Speicherung; auch hier greift die NSFW-Eingabeschranke.

Behoben: leere Firmenauswahl bei doppelter E-Mail + wichtigste NK im Dashboard

Zwei Korrekturen: (1) Wird dieselbe E-Mail in mehreren Mandanten genutzt, zeigt die Anmeldung jetzt zuverlässig die auswählbaren Firmen an (die Liste war in bestimmten Konstellationen leer); die gewählte Firma wird beim Login eindeutig übernommen. (2) Im Dashboard werden die offenen Nichtkonformitäten nun nach Schweregrad sortiert (kritisch zuerst) — so erscheint die wichtigste NK (z. B. ein statistischer Zwilling) verlässlich in der Übersicht, statt aus der Top-5-Liste zu fallen.

REST-API-Referenz auf der Produktseite

Die Equira-Produktseite hat jetzt eine öffentliche REST-API-Referenz (OpenAPI 3.0, interaktiv per Redoc). Sie dokumentiert alle Endpunkte inkl. Authentifizierung (Cookie-Session) und ist über die Navigation („REST-API") erreichbar; die OpenAPI-Spezifikation steht zusätzlich als JSON zum Download bereit.

Dashboard warnt jetzt proaktiv bei statistischen Zwillingen

Statistische Zwillinge (gleiche Stelle + gleiche Eingruppierung mit Entgeltunterschied über der Schwelle) werden im Dashboard jetzt automatisch als Warnung berechnet und angezeigt — auch ohne dass dafür bereits eine Nichtkonformität eröffnet wurde. Bisher blieb das Dashboard hier scheinbar „alles in Ordnung". Die Zwillings-Lücken zählen nun in die Warn-Kennzahl, erscheinen in der Warnungsliste und setzen den entsprechenden Workflow-Schritt korrekt auf „offen".

Management-Berichte auch bei reiner EU-Lizenz sichtbar

Management-Review-Berichte (Vorlage und generierte Jahresberichte) werden im Dokumentenregister jetzt unabhängig vom Zertifizierungsweg angezeigt — auch wenn nur die EU-Richtlinie aktiv ist. Bisher wurden sie als ÍST-85-Dokument behandelt und bei reiner EU-Lizenz ausgeblendet.

Managementbericht: statistische Zwillinge + Risiko-Planzahlen

Der Managementbewertungs-Bericht enthält jetzt die statistischen Zwillinge (gleiche Stelle + gleiche Eingruppierung) und eine Risikovorsorge-Sektion mit den Angleichungs-Planzahlen aus dem Simulations-Rechner — für alle drei Zieltoleranzen (Restlücke ≤ 5 %, ≤ 2 %, 0 %) sowie die vollständige Angleichung der statistischen Zwillinge, aufgeschlüsselt je Entgeltgruppe/Punktgruppe. Die Werte sind alternative Szenarien zur Risikobewertung, ausdrücklich keine Rechtsschuld und dürfen nicht addiert werden.

Schwelle 2 %/5 % schaltet überall automatisch mit dem Pfad

Die Warnschwelle für die ungeklärte Entgeltlücke ist jetzt zentral an den Zertifizierungsweg gekoppelt: ÍST-85-Pfad 2 %, EU-Pfad 5 %. Beim Umschalten zwischen den Wegen stellt sich die Schwelle automatisch in Analyse, Dashboard und Managementbericht um (bisher war sie im Bericht fest auf 2 % verdrahtet). 0 % bleibt als bewusste Option im Simulations-Rechner.

Zwillinge-Angleichung als Risiko-Planzahl — auch im Simulations-Rechner

Die Kosten zur vollständigen Angleichung der statistischen Zwillinge werden jetzt einheitlich als „Risiko-Planzahl" geführt — im Managementbericht und neu auch direkt im Simulations-Rechner als eigene, immer sichtbare Kennzahl (unabhängig von der gewählten Berechnungsbasis, Zieltoleranz 0 %). Mit dem Hinweis, dass es eine Planzahl zur Risikobewertung ist und nicht mit den übrigen Budgetwerten addiert werden darf.

Transparente und faire Bereinigung

Es lässt sich einstellen, welche objektiven Merkmale bei der bereinigten Entgeltlücke herausgerechnet werden. Das Merkmal Alter ist standardmäßig deaktiviert, damit echte Unterschiede nicht verdeckt werden; roher und bereinigter Wert werden immer zusammen ausgewiesen.

Nachvollziehbare Eingruppierung

Pro Beschäftigtem ist jetzt sichtbar, woher die Jobklasse stammt (Lohnprogramm, Stellenbewertung oder manuell zugeordnet). Beim Import werden Stellen automatisch zugeordnet, ohne Daten doppelt zu pflegen.

Klare Trennung: gleichwertige Arbeit und organisatorischer Überblick

Die Entgeltanalyse nach gleichwertiger Arbeit (Stellenbewertung) und die rein informative Übersicht nach Abteilung/Stellentitel sind jetzt zwei getrennte Bereiche. Der rechtlich tragende Vergleich ist damit eindeutig erkennbar.

Statistische Zwillinge

Eine neue Auswertung vergleicht Beschäftigte mit gleicher Stelle und identischer Bewertung direkt miteinander — der schärfste, am besten belastbare Hinweis auf ungerechtfertigte Entgeltunterschiede.

Hinweis auf mögliche Falsch-Eingruppierung

Weicht die Eingruppierung aus dem Lohnprogramm vom analytischen Bewertungs-Band der Stelle ab, wird das jetzt sichtbar markiert — ein Frühwarnzeichen für Fehl-Eingruppierungen.

Belastbarkeit statistisch abgesichert

Auffälligkeiten werden nur noch ausgewiesen, wenn die Vergleichsgruppe groß genug für eine belastbare Aussage ist. Zu kleine Gruppen werden klar als „begrenzt belastbar“ gekennzeichnet — nicht mehr fälschlich als konform.

Periodengenaue Analyse (beförderungssicher)

Auswertungen vergangener Zeiträume verwenden jetzt die in der jeweiligen Periode gültige Eingruppierung. Beförderungen verfälschen den Vergleich nicht mehr — es werden keine „Äpfel mit Birnen“ verglichen.

Analyseberichte je Zeitraum gespeichert

Gespeicherte Analyseberichte erhalten je Auswertung ein eigenes Dokument: Monatsauswertungen mit dem Monat, Jahresauswertungen mit dem Jahr im Namen — statt alle Berichte in ein einziges Dokument zu schreiben.

EU-Pflichtkennzahlen: Median, Quartile, Geschlechteranteile

Die Analyse und der gespeicherte Bericht zeigen jetzt zusätzlich den Median-Gap (neben dem Mittelwert), die Quartilsverteilung und den Geschlechteranteil je Jobklasse (Glass-Ceiling) — die Pflichtangaben nach Art. 9 der EU-Richtlinie.

Analyseberichte mit Zeitraum im Namen und in der Nummer

Gespeicherte Analyseberichte tragen den Zeitraum jetzt nicht nur im Titel (z. B. „Entgeltanalyse Mai 2026“), sondern auch in einer sprechenden Dokumentnummer (EP-ANA-2026-05 für Monate, EP-ANA-2026 für Jahre). So bleiben die Berichte übersichtlich und lassen sich chronologisch sortieren.

Ein Bericht für alles – inklusive statistischer Zwillinge

Der gespeicherte Analysebericht enthält jetzt alles in einem Dokument: Ergebnisse je Jobklasse, die EU-Pflichtkennzahlen (Median, Quartile, Geschlechteranteile) und neu auch die statistischen Zwillinge. Die obere Auswahl der Analyse ist auf das Wesentliche reduziert (Zeitraum und Warnschwelle), und Jobklassen werden auch dann mit Klartext-Namen statt einer Nummer angezeigt, wenn eine Eingruppierung verwaist ist.

Gehaltsverteilung: Details per Klick und Quartilsbänder

Im Streudiagramm der Gehaltsverteilung lässt sich jetzt jeder Punkt anklicken — eine Detailkarte zeigt Stelle, Eingruppierung samt Herkunft, FTE-Gehalt, Abweichung vom Gruppendurchschnitt und Betriebszugehörigkeit. Zusätzlich liegt je Jobklasse ein dezentes Quartilsband (Q1–Q3 mit Median) hinter den Punkten, das die Verteilung auf einen Blick lesbar macht.

Erklärungen per Mausover und Zwillinge direkt in der Analyse

In der Entgeltanalyse erklärt jetzt ein ⓘ neben den Kennzahlen und Tabellenspalten, was der Wert bedeutet und warum er relevant ist. Die statistischen Zwillinge erscheinen außerdem automatisch am Ende der Analyse — ohne Extra-Klick. Job­klassennamen werden auch in der Gehaltsverteilung als Klartext statt als Nummer angezeigt.

Konsistente Jobklassen-Namen in der Analyse

Jobklassen werden in Tabelle, Geschlechteranteil und Gehaltsverteilung jetzt einheitlich mit ihrem echten Namen (z. B. „EG2 – Sachbearbeitung“) angezeigt. Ist eine Eingruppierung in den Daten nicht sauber verknüpft, wird das ehrlich als „nicht zugeordnet“ gekennzeichnet, statt es mit einer Stelle oder Nummer zu kaschieren.

Warnschwelle passend zum Zertifizierungsweg

Die Warnschwelle der Entgeltanalyse ist jetzt automatisch passend zum gewählten Zertifizierungsweg voreingestellt: beim isländischen Standard ÍST 85:2012 fest auf 2 %, bei der EU-Richtlinie 2023/970 auf 5 % – dort bei Bedarf strenger einstellbar.

Lesbare Lücken-Prozente und mehr Erklärungen

In der Gehaltsverteilung sind die Prozent-Angaben der Entgeltlücke jetzt deutlich größer und als gut lesbares Etikett dargestellt. Beim Überfahren eines Punkts werden zusätzlich Stelle und Eingruppierung angezeigt, und weitere Kennzahlen (Quartile, Geschlechteranteil, fehlende Eingruppierung) haben jetzt eine Erklärung per Mausover.

Divers transparent ausgewiesen; KI-Empfehlungen fokussierter

Diverse Beschäftigte werden in Quartilen, Geschlechteranteil je Jobklasse und Bericht jetzt als eigene Zahl transparent mitgeführt — aus Datenschutz- und Fallzahlgründen ohne eigene Gap-Wertung; die gesetzliche Pflichtkennzahl bleibt der Vergleich Frauen und Männer. Die KI-Empfehlungen nennen konkreten Handlungsbedarf nur noch bei Lücken ab der Toleranzgrenze und verzichten auf eine eigene Risikobewertung.

Dashboard analytisch; Besetzung je Stelle

Das Dashboard berechnet Entgeltlücke, Trend und Warnungen jetzt gleichwertigkeitsbasiert nach Jobklasse (wie die Entgeltanalyse) statt nach Abteilung, und die Schwelle richtet sich nach dem Zertifizierungsweg (Island 2 %, EU 5 %). In der Stellenbewertung wird je Stelle die Besetzung nach Geschlecht (m/w/d) für die neueste Periode angezeigt.

Log-Skala für die Gehaltsverteilung; Zwillinge in der KI-Bewertung

Die Gehaltsverteilung lässt sich jetzt auf eine logarithmische Skala umstellen (Standard) — so sind auch die unteren Entgeltgruppen gut lesbar; ein Umschalter erlaubt weiterhin die lineare Ansicht. Die KI-Auswertung enthält außerdem einen eigenen Abschnitt zu den statistischen Zwillingen.

Neuer Punktwert-Vergleich (gleicher Arbeitswert, Gehalt m/w/d)

Eine neue Auswertung gruppiert Beschäftigte nach dem Arbeitswert (Punktsumme der bewerteten Stelle) — stellen- und jobklassenübergreifend — und stellt das Durchschnittsgehalt je Geschlecht (m/w/d) samt Lücke gegenüber. Nahe Punktwerte werden über die eingestellte Toleranz zusammengefasst; eine Lücke wird aus Datenschutzgründen nur bei ausreichender Fallzahl ausgewiesen. Das ist der direkteste Abgleich von gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit.

Transparenz: Nicht berücksichtigte Beschäftigte ausgewiesen

Analyse und Bericht weisen jetzt offen aus, wie viele Beschäftigte nicht in den Entgeltvergleich einfließen und warum — ohne gültige Eingruppierung, in zu kleinen bzw. einseitigen Gruppen (Datenschutz) oder ohne bewertete Stelle. So ist die Datenabdeckung jederzeit nachvollziehbar.

Nichtkonformität direkt aus Punktwert-Vergleich und Zwillingen

Auffällige Abweichungen im Punktwert-Vergleich und bei den statistischen Zwillingen lassen sich jetzt mit einem Klick als Nichtkonformität eröffnen — mit vorausgefülltem Befund und Bezug auf die jeweilige Gruppe, wie schon in der Hauptanalyse.

Keine doppelten NK-Vorschläge

Für Gruppen, zu denen in der Periode bereits eine offene oder in Bearbeitung befindliche Nichtkonformität existiert, zeigt die Entgeltanalyse statt des „+NK"-Buttons den Hinweis „NK in Bearbeitung" — in der Haupttabelle, im Punktwert-Vergleich und bei den Zwillingen. So entstehen keine Dubletten mehr.

Statistische Signifikanz der Entgeltlücke

Je Vergleichsgruppe wird jetzt zusätzlich geprüft, ob der Gehaltsunterschied statistisch belastbar ist (Welch-t-Test). Analyse und Bericht weisen „signifikant (p<0,05)" bzw. „nicht signifikant" aus — so lässt sich ein echter Unterschied von einem Zufallsbefund unterscheiden.

Begründungen je Gruppe dokumentieren

Pro Vergleichsgruppe lässt sich jetzt eine sachliche, geschlechtsneutrale Begründung für eine verbleibende Entgeltlücke erfassen (z. B. Marktzulage, Seniorität). Die Begründungen werden gespeichert und im Analysebericht ausgewiesen — der von der EU-Richtlinie 2023/970 geforderte Dokumentationsnachweis.

Changelog für Suchmaschinen auffindbar

Die öffentliche Changelog-/Neuigkeiten-Seite ist jetzt für Suchmaschinen optimiert (robots.txt + sitemap.xml, serverseitig gerendert). Alle geschützten App-Bereiche und personenbezogenen Daten bleiben ausdrücklich vom Index ausgeschlossen.

Gehaltsband-Konformität jetzt für jede Periode

Die Auswertung der Band-Konformität (Gehalt innerhalb des Jobklassen-Bands) verwendet jetzt die periodengenaue Gehaltshistorie und steht damit für alle Monate zur Verfügung — nicht mehr nur für die zuletzt importierte Periode.

Simulations-Rechner: Budget zur Schließung von Entgeltlücken

Ein neuer Menüpunkt „Simulations-Rechner" zeigt HR auf einen Blick, wie viel Budget (monatlich und jährlich) nötig wäre, um die ungeklärten, unfairen Entgeltunterschiede durch gezielte Anhebung der benachteiligten Seite zu schließen — wahlweise vollständig (0 %) oder bis zur Zertifizierungs-Toleranz, mit Aufschlüsselung je Gruppe.

Art. 10: Frist & Gemeinsame Entgeltbewertung aus der Analyse

Überschreitet eine ungeklärte Lücke die Zertifizierungs-Toleranz, lässt sich direkt aus der Entgeltanalyse die Gemeinsame Entgeltbewertung (Art. 10 EU-RL) mit 6-Monats-Frist starten. Läuft bereits eine Bewertung, zeigt die Analyse deren Fälligkeit an und verlinkt dorthin; überfällige Fristen werden hervorgehoben.

Simulations-Rechner: wählbare Berechnungsbasis

Der Simulations-Rechner lässt sich jetzt auf drei Ebenen berechnen — Jobklasse (grobe Untergrenze), Punktwert (gleicher Arbeitswert) und statistische Zwillinge (gleiche Stelle/Bewertung, feinste Ebene). So werden auch Risiken sichtbar, die im Jobklassen-Durchschnitt verschwinden; die Zwillinge-Basis liefert das risikofreieste Maximalbudget.

Simulations-Rechner: Zieltoleranz frei wählbar

Die Zieltoleranz im Simulations-Rechner ist jetzt ein frei einstellbares Feld (mit Schnellwahl 0 % / 5 % EU / 2 % ÍST). Sie wird zwar nach dem Zertifizierungspfad vorbelegt, lässt sich aber jederzeit überschreiben — z. B. EU-Pfad mit 5 %, auch wenn der Mandant auf 2 % stand.

Hilfe und Außendarstellung aktualisiert

Die Hilfeseite, die Prospekte und die Webseite spiegeln jetzt den vollen Funktionsumfang der Entgeltanalyse wider: Punktwert-Vergleich, statistische Zwillinge, Signifikanztest, Begründungen, Art.-10-Frist und der neue Simulations-Rechner.

Analysebericht mit Methodik- und Nachvollziehbarkeitsanhang

Der gespeicherte Analysebericht enthält am Ende jetzt einen vollständigen Methodik-Anhang — auch für Nicht-Fachkundige verständlich: eine Erklärung „In einfachen Worten", ein Abschnitt „Woher stammen die Daten?" (inkl. Importquelle, -datum und Datensatzzahl), Vergleichsmethode, herangezogene Kontrollvariablen, alle Kennzahlen-Definitionen, die verwendeten Grenzwerte (Warnschwelle, Zertifizierungs-Toleranz, Mindestfallzahl, Belastbarkeitsgrenze) sowie eine nachvollziehbare Beispielrechnung. So ist die Auswertung für Audit und Dokumentation lückenlos belegt.

Methodik & Datenherkunft direkt in der Entgeltanalyse

Auf der Analyseseite lässt sich jetzt ein Abschnitt „Wie ist diese Auswertung entstanden?" aufklappen: Datenherkunft (inkl. Importquelle, -datum und Datensatzzahl), Vergleichsmethode, aktive Kontrollvariablen, Grenzwerte und eine Beispielrechnung — ohne erst den Bericht öffnen zu müssen.

Dringliche Warnung bei unbewerteten Stellen

Sind in der Entgeltanalyse Beschäftigte keiner bewerteten Stelle bzw. Jobklasse zugeordnet, erscheint jetzt ganz oben eine deutliche Warnung mit Auflistung der betroffenen Stellenbezeichnungen (samt Anzahl) und einem Direktlink zur Stellenbewertung. Ohne bewertete Stellen ist kein belastbarer Vergleich gleichwertiger Arbeit möglich — diese Personen fehlen sonst unbemerkt im Vergleich.

Unbewertete Stellen überall sichtbar; Summen- und m/w/d-Kontrollen

Der Hinweis auf unbewertete Stellen erscheint jetzt auch als Banner auf dem Dashboard und wird im gespeicherten Analysebericht mit Auflistung der betroffenen Stellenbezeichnungen ausgewiesen. Die Jobklassen-Ergebnistabelle hat zur Kontrolle eine Summenzeile (Kopfzahlen, gewichtete Durchschnitte, ungeklärte Gesamtlücke), und die statistischen Zwillinge zeigen eine neue Spalte „m/w/d" mit Summenzeile.

Version 0.5

Equira ist auf Version 0.5 angehoben — Sammelstand der jüngsten Erweiterungen rund um Entgeltanalyse, Simulations-Rechner, Band-Compliance und Transparenz bei unbewerteten Stellen.

Recruiting: KI-Gehaltsband aus Stellenbeschreibung (experimentell)

Im Recruiting lässt sich aus einem Anzeigentext per KI ein Gehaltsband vorschlagen: Die KI schätzt die Bewertung nach dem Genfer Schema, ordnet die passende bewertete Jobklasse zu und schlägt deren Band vor — angepasst um einen Regionalfaktor (aus dem Mandantenstamm; eine in der Stellenbeschreibung genannte Region hat Vorrang). Zusätzlich wird ein unverbindlicher KI-Marktrichtwert angezeigt. Die Funktion ist als „experimentell" gekennzeichnet; die hinterlegte Stellenbewertung bleibt maßgeblich. Der Regionalfaktor ist in den Firmeneinstellungen pflegbar.

Fairer Vergleich nach gleichwertiger Arbeit

Verglichen wird transparent mit der passenden Jobklasse statt mit der Einzelstelle. Ist eine Vergleichsgruppe zu klein, wird aus Datenschutzgründen bewusst kein Wert ausgewiesen.

Zwei Rechtsstände wählbar

Die Auskunft lässt sich wahlweise nach dem bisherigen Entgelttransparenzgesetz oder nach der neuen EU-Richtlinie 2023/970 erstellen — inklusive Vergleich je Geschlecht über alle Entgeltbestandteile.

Mehr Datenschutz im Auskunftsverfahren

Die E-Mail-Adresse wird nicht mehr gespeichert (nur für die Eingangsbestätigung genutzt), und der Name wird nach der Zuordnung automatisch gelöscht.

Individuelle Entgeltauskunft über die Personalnummer

Beschäftigte fordern ihre Auskunft jetzt einfach über ihre Personalnummer an. Geschlecht, Gehalt und die passende Vergleichsgruppe werden automatisch und datensparsam zugeordnet.

Mehr Transparenz in der Entgeltauskunft

Die individuelle Auskunft zeigt jetzt auch die eigenen Angaben (Geschlecht, herangezogenes Entgelt) sowie die verwendete Vergleichsgruppe übersichtlich an.

Feedback direkt aus der Anwendung

Über einen Button auf jeder Seite können Nutzerinnen und Nutzer Anregungen und Verbesserungsvorschläge senden. Vom Anbieter freigegebene Hinweise erscheinen hier im Changelog.

Sichere Fernwartung mit RustDesk

Fernwartung ist jetzt direkt über Website und Anwendung verfügbar — vorkonfiguriert über einen selbst gehosteten, EU-konformen Server.

KI-gestützte Analyse & Handlungsempfehlungen

Eine neue Funktion wertet die Entgeltlücken-Analyse aus und gibt konkrete, priorisierte Handlungsempfehlungen — auf Basis anonymer Aggregatdaten.

Aus Ihren Anmerkungen

Von Nutzern vorgeschlagen & umgesetzt

Kommunikation in bestehende Faktoren integrieren Belastung + Kommunikation/Interaktion Faktor 4: Belastung & Kommunikation (5 Stufen) Punkt 4 Genfer Schema um Kommunikation erweitern

Entgeltlücken Warnungen im Dashboard sollten mehr Informationen anzeigen

Feedback ist jetzt möglich